
Führende Fachgesellschaft für Gynäkologische Krebserkrankungen
Berlin, den 26.02.26: Prof. Dr. Jalid Sehouli wird am 27. Februar 2026 die Präsidentschaft der European Society of Gynaecological Oncology (ESGO), der führenden europäischen Fachgesellschaft für die Versorgung von Frauen mit gynäkologischen Krebserkrankungen, übernehmen.
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jalid Sehouli ist Direktor der Klinik für Gynäkologie mit Zentrum für onkologische Chirurgie (CVK) sowie der Klinik für Gynäkologie (CBF) der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Als ausgewiesener Experte für gynäkologische Onkologie und Frauenheilkunde steht er seit vielen Jahren für innovative Therapiekonzepte, klinische Exzellenz und eine konsequent patientinnenzentrierte Versorgung.
Europäische Gynäkoonkologie setzt klare Schwerpunkte unter Leitung von Prof. Sehouli
Mit seiner Wahl steht erstmals ein deutscher gynäkologischer Onkologe an der Spitze der ESGO. Dies unterstreicht nicht nur seine internationale wissenschaftliche Reputation, sondern bietet zugleich eine bedeutende Chance, innovative Versorgungsstrukturen, klinische Forschung und patientinnenorientierte Konzepte aus Deutschland europaweit zu stärken.
Während seiner Präsidentschaft möchte Prof. Dr. Sehouli zentrale Zukunftsthemen der gynäkologischen Onkologie weiter vorantreiben. Dazu zählen insbesondere die Weiterentwicklung und Akkreditierung gynäkoonkologischer Zentren in Europa sowie die Förderung einer qualitätsgesicherten und stärker zentralisierten Versorgung. Darüber hinaus setzt er sich für Fortschritte in Prävention, Therapie und strukturierter Nachsorge gynäkologischer Tumorerkrankungen ein. Ein weiterer Schwerpunkt ist eine konsequente Patientinnenorientierung, einschließlich Partizipation, ganzheitlicher Begleitung sowie der Berücksichtigung von Diversität und Chancengleichheit in Versorgung und Forschung.
Ziel ist es, europaweit einheitliche Qualitätsstandards weiterzuentwickeln und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stärken, um Frauen mit gynäkologischen Krebserkrankungen – wie zum Beispiel Eierstockkrebs, Gebärmutter– oder Gebärmutterhalskrebs, Scheidenkrebs oder Vulvakarzinom – eine bestmögliche, evidenzbasierte und zugleich individuell ausgerichtete Behandlung zu ermöglichen.

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