
Komplexe Koronar- und Gefäß-Interventionen – Gefäßchirurgie-Kongress
Dormagen, den 26.08.2026: Beim internationalen Kongress „Komplexe Koronar- und Gefäßinterventionen“ in Budapest (Ungarn) stand der fachliche Austausch über innovative Behandlungsmethoden in der interventionellen Kardiologie und Gefäßchirurgie im Mittelpunkt. Dr. (H) László Pintér, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Rheinland Klinikum Dormagen, stellte aktuelle Ansätze zur gezielten Vorbereitung komplexer Gefäßverengungen vor.
PRIMO MEDICO Mitglied Dr. (H) László Pintér ist Spezialist für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie sowie Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Rheinland Klinikum Dormagen. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Behandlung komplexer Gefäßerkrankungen mit modernen chirurgischen und minimalinvasiven Verfahren. Seine umfassende klinische Erfahrung brachte er nun in den internationalen fachlichen Austausch in Budapest ein.
Bei komplexen Gefäßverschlüssen neue Behandlungsmöglichkeiten verfügbar
Der Kongress in Budapest widmete sich insbesondere den Themen Plaque-Präparation und der Behandlung chronischer Totalverschlüsse (CTO). Bei stark verkalkten Gefäßverengungen ist die sorgfältige Vorbereitung der betroffenen Gefäßabschnitte ein entscheidender Schritt vor der eigentlichen Behandlung. Ablagerungen und Verkalkungen können die Gefäßwände verhärten und dadurch die Platzierung sowie die vollständige Entfaltung eines Stents erschweren. In seinem Fachvortrag referierte Dr. Pintér über die Bedeutung einer gezielten Läsionsvorbereitung vor vaskulären Eingriffen. Der Begriff „Läsion“ bezeichnet dabei den erkrankten oder verengten Abschnitt eines Blutgefäßes. Der Fokus des Vortrags von Dr. Pintér lag auf modernen Verfahren zur Behandlung verhärteter und stark verkalkter Gefäßwände, um eine optimale Stentplatzierung und damit bestmögliche Therapieergebnisse zu ermöglichen.
Der Kongress in Budapest bot Fachleuten aus der interventionellen Kardiologie und der Gefäßchirurgie die Möglichkeit, aktuelle Behandlungskonzepte zu diskutieren und Erfahrungen aus der klinischen Praxis auszutauschen. Die Beteiligung von Dr. Pintér unterstreicht die Bedeutung des internationalen Wissenstransfers für die kontinuierliche Weiterentwicklung einer modernen und individuell ausgerichteten Gefäßmedizin.
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