
Schulter- und Ellenbogenchirurgie Stuttgart
Stuttgart, den 31.03.26: Mit modernen orthobiologischen Verfahren eröffnet die Orthopädische Klinik Stuttgart-Botnang neue Möglichkeiten in der Behandlung von Knorpelschäden an der Schulter. Prof. Gühring, Spezialist für Schulter- und Ellenbogenchirurgie, setzt dabei auf eine Stammzelltherapie mit körpereigenen Zellen, die regenerative Prozesse im Gelenk unterstützen kann.

PRIMO MEDICO Mitglied Prof. Dr. med. Thorsten Gühring ist Spezialist für Schulter- und Ellenbogenchirurgie an der Orthopädischen Klinik Stuttgart-Botnang. Zu seinen Behandlungsschwerpunkten zählen moderne gelenkerhaltende Verfahren sowie minimalinvasive Therapien zur Behandlung von Schultererkrankungen und sportbedingten Verletzungen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf innovativen orthobiologischen Behandlungsansätzen, die die körpereigenen Heilungsprozesse gezielt unterstützen können.
Regenerative Therapie zur Unterstützung der Gelenkheilung
Ein Beispiel hierfür ist die Stammzelltherapie, die bei bestimmten Knorpelschäden des Schultergelenks eingesetzt werden kann. Bei diesem Verfahren werden zunächst aus dem Fettgewebe des
Patienten körpereigene regenerative Zellen gewonnen. Diese werden anschließend gezielt in das betroffene Gelenk eingebracht, wo sie regenerative Prozesse unterstützen und entzündliche Reaktionen reduzieren können.
Erst kürzlich hat Prof. Dr. med. Gühring eine solche Behandlung mit Stammzellen bei einem sportlich sehr aktiven Patienten mit einem ausgeprägten Knorpeldefekt an der Schulter durchgeführt. Ziel der Therapie war es, die Entzündungsreaktion zu reduzieren, die Regeneration des geschädigten Gewebes zu fördern und die Funktion des Schultergelenks langfristig zu stabilisieren. Dadurch soll dem Patienten eine möglichst schnelle Rückkehr zu sportlichen Aktivitäten ermöglicht werden.
Die Stammzelltherapie zählt zu den minimalinvasiven Behandlungsmethoden und kann in vielen Fällen ambulant durchgeführt werden. Da körpereigene Zellen verwendet werden, gilt das Verfahren als gut verträglich. Gleichzeitig kann die gewebeschonende Behandlung dazu beitragen, längere Ausfallzeiten zu vermeiden und die Rehabilitation zu unterstützen.
Orthobiologische Therapien gewinnen in der modernen Orthopädie zunehmend an Bedeutung. Durch die gezielte Nutzung körpereigener regenerativer Zellen können Heilungsprozesse unterstützt und die Funktion geschädigter Gelenke verbessert werden. Gerade bei Knorpelschäden stellt die Stammzelltherapie daher eine vielversprechende Ergänzung im Behandlungsspektrum dar.
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