Endometriose – Professorin Dr. med. Tanja N. Fehm erhält Millionenförderung für Forschung

Endometriose – Professorin Dr. med. Tanja N. Fehm erhält Millionenförderung für Forschung
PRIMO MEDICO-Mitglied Prof. Dr. med. Tanja N. Fehm und ihr Team erhalten Millionen-Förderung für die Forschungsbeteiligung am Endometriose-Projekt EndoFERT zur Bekämpfung der Frauenkrankheit.

Düsseldorf, den 30.10.24: PRIMO MEDICO-Mitglied Prof. Dr. med. Tanja N. Fehm und ihr Team erhalten Millionen-Förderung für die Forschungsbeteiligung am Endometriose-Projekt EndoFERT.

Frau Prof. Dr. Tanja N. Fehm ist Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit dem von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrum und leitet das Endometriosezentrums im Universitätsklinikum Düsseldorf.

Millionen-Förderung zur Bekämpfung von Endometriose und Unfruchtbarkeit

Frau Prof. Fehm beteiligt sich mit einem interdisziplinär aufgestellten Team des Universitätsklinikums Düsseldorf – zusammengestellt aus der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, dem Institut für Pathologie und dem Institut für Molekulare Medizin I sowie Experten der Universität Münster, der Universität Duisburg-Essen, der Medizinischen Hochschule Hannover und der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. am Projekt „EndoFERT“.

Ziel ist, die Entstehung der Endometriose zu erforschen und neue Therapieansätze zu entwickeln. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt „EndoFERT“ mit Fördergeldern in Höhe von 3,39 Millionen Euro – zwei Drittel davon gehen nach Düsseldorf.

Endometriose ist eine chronische Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter im Körper wächst. Dies kann starke Unterleibsschmerzen, unregelmäßige Blutungen und Unfruchtbarkeit verursachen. Obwohl viele Frauen betroffen sind, ist Endometriose schwer zu diagnostizieren und zu behandeln, was bei den Betroffenen häufig zu großen Belastungen führt. Das Hauptziel von „EndoFERT“ ist daher, die Entstehungsmechanismen der Endometriose zu entschlüsseln. Gleichzeitig sollen neue Diagnose- und Therapieansätze entwickelt werden, die die Behandlung der Erkrankung erleichtern: Zum Beispiel nicht-invasive Diagnosetests, mit denen sich die Erkrankung nachweisen lässt. Im Rahmen der EndoFert-Forschungen wird zudem eine neue Biobank eingerichtet, in der Patientendaten und Gewebeproben gesammelt und analysiert werden können.

PRIMO MEDICO ist ein Netzwerk für medizinische Spezialisten mit bislang mehr als zweihundert Mitgliedern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Aufgabe des Netzwerkes besteht darin, eine direkte Verbindung von Patienten und Arzt zu schaffen und damit jedem Patienten die Möglichkeit zu bieten, zu seiner Erkrankung einen geeigneten Spezialisten zu finden. Der Netzwerk-Service steht auch internationalen Patienten zur Verfügung. Bei PRIMO MEDICO sind ausschließlich renommierte medizinische Kapazitäten vertreten, die nach strengen Richtlinien ausgewählt wurden. Erfahrung, innovative Behandlungstechniken oder die Reputation in Wissenschaft und Forschung spielen dabei eine wichtige Rolle. Das Mitgliedszertifikat des PRIMO MEDICO Netzwerkes ist daher ein Ausweis höchster medizinischer Qualifikation.

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