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Spezialisten für Immun-Onkologie arbeiten mit Nobelpreis-Methode

In diesem Jahr ging der Nobelpreis für Medizin an die Forscher James Allison und Tasuku Honjo. Sie entdeckten, wie sich unser Immunsystem stimulieren bzw. unterstützen lässt, dass es Tumorzellen angreift.

Unsere Spezialisten für Immun-Onkologie vom IOZK (Immun-Onkologisches Zentrum Köln) arbeiten im Kampf gegen den Krebs nicht alleine mit der Technik des Nobel-Preises von 2018, sondern mit der des Nobel-Preises von 2011. Diesen erhielten die Forscher Jules Hoffmann, Ralph Steinman und Bruce Beutler dafür, dass sie Schlüsselprinzipien des Immunsystems aufgeklärt haben, wie sich der Körper gegen Eindringlinge von außen, z.B. Bakterien oder Viren, wehrt. Die Schlüsselprinzipien sind wichtig, um Therapien gegen Infektionskrankheiten wie Aids sowie gegen Krebs und Entzündungen zu entwickeln. Dieses Schlüsselprinzip wird bei Krebs mit den Ergebnissen der Nobelpreisträger von 2018 erfolgreich unterstützt.

Das IOZK beschäftigt sich auf Basis der vom Nobelpreis 2011 erforschten Erkenntnissen mit neuen Immuntherapien gegen Krebs durch die  Hilfe des körpereigenen Abwehrsystems. Dabei geht es um Impfstoffe, die zur Aktivierung des Immunsystems gegen das Tumorwachstum dienen. Die Immunzellen sollen gegen den Tumor vorgehen, damit sich dieser zurückbildet bzw. nicht weiter vergrößert. Ein großer Vorteil dieser Therapie ist, dass die Nebenwirkungen wesentlich geringer ausfallen als bei anderen Tumor-Therapien. 2016 erhielt das IOZK erstmalig in Europa die Herstellungserlaubnis für den patienteneigenen Tumorimpfstoff (einen tollen Erklärfilm dazu gibt es HIER).

Wenn das Interesse am Thema Nobelpreis entfacht wurde, dann kann man hier  eine Liste aller Medizin-Nobelpreisträger seit 1901 finden, aus welchem Land sie stammen und die Begründung für die Preisvergabe.

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