Helios Klinikum München West, kürzlich zertifiziert, informiert über Leisten- und Bauchwandbrüche beim Gesundheitsforum Pasing

Helios Klinikum München West
Dr. Erich Bielesch, Prof. Dr. Brigitte Mayinger, Stefan Kammann, Dr. Moritz Komm und Prof. Dr. Fuat Oduncu freuen sich über die Zertifizierung des Darmkrebszentrums. (Foto: Helios Klinikum München West).

Gesundheitsforum Pasing mit Dr. Erich Bielesch
am Mittwoch, 6. November 2019, um 18:00 Uhr
im Helios Klinikum München West,
Lehrsaal im 4. OG, Steinerweg 5,
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

Das Helios Klinikum München West wurde vor kurzem von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) als Darmkrebszentrum ausgezeichnet. Diese Zertifizierung bescheinigt dem Pasinger Klinikum eine hohe Qualität bei Behandlungen und spiegelt Kompetenz wider.

Für das Gütesiegel der DKG sind unter anderem die Qualifikationen der beteiligten Ärzte, speziell weitergebildete onkologische Fachpflegekräfte, erforderliche Fallzahlen, eine Orientierung an den neusten Leitlinien sowie die enge Einbindung der Patienten in den Behandlungsverlauf nachzuweisen. Essenziell ist auch die stark vernetzte Kooperation zwischen den Fachbereichen Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Strahlentherapie, Onkologie, Pathologie und Radiologie sowie Kooperationspartnern wie Sozialdienst, Psychoonkologie und Physiotherapie. Die Voraussetzungen werden im Rahmen von Audits alljährlich neu überprüft. „Die Auswertungen helfen uns, unsere Abläufe zu optimieren und unser Zentrum ständig weiterzuentwickeln“, betont der Leiter des Darmkrebszentrums Dr. med. Erich Bielesch, der vor kurzem von der Deutschen Krebsgesellschaft als Senior-Darmoperateur ausgezeichnet wurde. Dank seiner jahrelangen Erfahrung als Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie hat er die Qualitätsurkunde erhalten. Das Zertifikat ist ein Garant für das hervorragende Niveau der realisierten Operationen im Darmzentrum am Helios Klinikum München West.

Im bevorstehenden Event informieren Chefarzt Dr. Erich Bielesch und sein Team der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, wie es zu Leisten- und Bauchwandbrüchen, sogenannten Hernien, kommen kann und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Die Veranstaltung findet beim Gesundheitsforum Pasing am Mittwoch, 6. November um 18 Uhr im Lehrsaal im 4. OG des Helios Klinikums München West, Steinerweg 5, statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Beim Gesundheitsforum können sich Betroffene und Interessierte über die unterschiedlichen Verfahren informieren. Sie erfahren, für wen welche Methode geeignet ist und welche Vor- und Nachteile es gibt. Nur mit der passenden Therapie kann ein Bruch geheilt und ein erneutes Auftreten verhindert werden. Im Anschluss an die Vorträge besteht ausreichend Gelegenheit für Fragen aus dem Publikum.

Im Allgemeinen handelt es sich bei Hernien um eine Ausstülpung des Bauchfells, bedingt durch eine Lücke in der Bauchwand. Meist ist dies erkennbar durch eine sichtbare Wölbung, dem sogenannten Bruchsack. Ein Druckgefühl oder Ziehen sind typische Anzeichen. Leisten- und Bauchwandbrüche heilen nicht von selbst ab. Mit der Zeit können sich die Ausstülpungen sogar vergrößern und zu Schmerzen führen. Zudem besteht die Gefahr einer Einklemmung des vorgefallenen Bauchinhalts. Dies kann die Durchblutung vermindern oder völlig unterbinden. Mit einer frühzeitigen Operation ist dies jedoch vermeidbar.

Das Helios Klinikum München West, ein fortschrittlicher Schwerpunktversorger mit 412 Betten im Stadtteil Pasing und akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München, bietet mit einer zentralen Notaufnahme sowie 19 weiteren Fachabteilungen und Sektionen eine umfassende Versorgung auf Universitätsniveau – unter anderem in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie, HNO, Orthopädie, Gynäkologie und Geriatrie. Alljährlich verlassen sich etwa 24.000 stationäre sowie weitere 31.000 ambulante Patienten auf das Know-how und das Fachwissen der insgesamt rund 950 Beschäftigten. Neben der medizinischen und pflegerischen Qualität schätzen Patienten insbesondere die kurzen Wege sowie die persönliche, familiäre Atmosphäre.

Zum Helios Unternehmen, Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern, gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Ungefähr 19 Millionen Patienten entscheiden sich jedes Jahr für eine medizinische Therapie bei Helios. 2018 erwirtschaftete das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

Helios verfügt in Deutschland über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jedes Jahr werden in Deutschland circa 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Bei Helios arbeiten in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud bewirtschaftet 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie etwa 300 Institutionen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier circa 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erzielte 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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