Bundesgesundheitsminister und Essens Oberbürgermeister besuchen Universitätsmedizin Essen

Oberbürgermeister Thomas Kufen und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn besuchen das Universklinikum Essen
Oberbürgermeister Thomas Kufen (l.) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (m.) besuchen das Universklinikum Essen

Letzten Donnerstag haben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen das Universitätsklinikum Essen besucht, wo drei unserer PRIMO MEDICO Mitglieder, die Professoren Kimmig, Timmermann und Wedemeyer, als medizinische Spezialisten praktizieren.

Dort informierten sich die Politiker über das Holomedizin-Verfahren sowie das Smart Hospital, welche Methodiken im Universitätsklinikum Essen eingesetzt werden. Außerdem tauschte sich der Bundesminister mit Mitarbeitern der Klinik aus.

Oberbürgermeister Kufen und Bundesgesundheitsminister Spahn im Abteilungs-OP-Saal
Oberbürgermeister Kufen und Bundesgesundheitsminister Spahn im Abteilungs-OP-Saal

Am Anfang des Besuchs hatten sich Bundesgesundheitsminister Spahn und Oberbürgermeister Kufen in einem Abteilungs-OP-Saal über die Technik der Virtual Surgery Intelligence (VSI), von apoQlar GmbH, informiert und den Mechanismus mit einer Spezialbrille getestet. Die VSI-Methode lässt sich mit einer Mixed Reality-Brille freihändig durch Sprachsteuerung und Gestik bedienen. Die Politiker observierten eine zweidimensionale Schichtaufnahme, ein Spect/CT. Diese medizinische Aufnahme markiert mithilfe eines Radiopharmakons Lymphknoten. Das VSI-Gerät rechnet diese Ablichtungen in 3-D-Bilder um und positioniert diese virtuell über den Melanom-Patienten. Auf diese Art lassen sich die zu operierenden Lymphknoten der erkrankten Person zielgerichtet lokalisieren und beseitigen.

Oberbürgermeister Kufen und Bundesgesundheitsminister Spahn beim Testen der Virtual Surgery Intelligence (VSI), um mit einer Mixed Reality-Brille freihändig Sprachsteuerung und Gestik zu bedienen
Oberbürgermeister Kufen und Bundesgesundheitsminister Spahn beim Testen der Virtual Surgery Intelligence (VSI), um mit einer Mixed Reality-Brille freihändig Sprachsteuerung und Gestik zu bedienen

Die Holomedizin bringt viele Pluspunkte in Hinblick auf Sicherheit, Qualität sowie Patientenversorgung mit sich. Deshalb haben das Universitätsklinikum Essen, apoQlar und Microsoft am Donnerstag die Gründung der sogenannten „Holomedicine Association“ signiert. Dieses Bündnis repräsentiert eine neue Gemeinschaft für Holomedizin. Die Perspektive liegt darin, sich über die Einsatzmöglichkeiten der noch neu gegründeten Technologie ausreichend zu informieren sowie das Potenzial holomedizinischer Applikationen und Anwendungen zu demonstrieren.

Im Anschluss der Veranstaltung beantwortete der Bundesgesundheitsminister Fragen zu Allgemeinthemen wie Transplantationen, Patientensicherheit und Physiotherapie, bevor er zurück nach Berlin reiste. „Schön, dass Sie mich alle so freundlich empfangen haben. Man hört ja, wie digital und smart Sie aufgestellt sind. Ich wollte einen Eindruck gewinnen und zudem die Gelegenheit zum Austausch nutzen. Deshalb bin ich hier“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

„Wir sind begeistert, dass wir wahrgenommen werden, Essen und die Uniklinik. Wir sind in Essen einer der bedeutendsten Medizinstandorte Deutschlands. Hier wird hervorragende Arbeit zur Versorgungssicherheit und Lebensqualität in der Stadt geleistet“, bemerkte Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen.

Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und auf dem Weg zum Smart Hospital. Zu den am Essener Klinikum praktizierenden Fachärzten zählen Prof. Dr. med. Beate Timmermann, Direktorin der Klinik für Partikeltherapie und Radioonkologie, Univ.-Prof. Dr. Dr. med. K. Rainer Kimmig, Direktor sowie Spezialist für Gynäkologische Onkologie und Brustkrebs, plus Prof. Dr. med. Heiner Wedemeyer, Direktor und Experte für Gastroenterologie.

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